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Rein - raus - danke - Maus!

Wenn Ihr Sexualleben nach diesem Motto verläuft, können wir schon jetzt die Vorhersage machen: Es wird nicht mehr allzu lange dauern, bis Ihre Partnerin keine Lust mehr hat (Migräne!) und entweder auf Selbstbefriedigung umsteigt oder sich nach einem phantasievolleren Partner umschaut, der auch auf ihre Bedürfnisse eingeht. Sexualität braucht Abwechslung, Phantasie und spielerische Elemente. Jeder von uns hat andere Vorlieben und Neigungen - auch und gerade beim Sex. Erzählen Sie sich gegenseitig, was Sie besonders mögen: beim Vorspiel und auch mittendrin. Und probieren Sie es aus. Einige Tipps, die für etwas mehr Abwechslung und Erregung sorgen können, geben wir Ihnen auf dieser Seite. Aber nicht jeder wird alles mögen. Probieren geht über Studieren !

Streicheleinheiten für die Klitoris

Rundu Staggers: RohseideUnd wie befriedigt man eine Frau nun richtig? Ganz einfach. Sie haben das Vorspiel hinter sich, Sie sind beide erregt und nun könnten Sie eigentlich - so wie Sie es sonst auch immer tun - in sie eindringen und die "Big bang"-Nummer durchziehen, feste und tief bumsen. Diesmal jedoch nicht ! Stattdessen nehmen sie diesmal Ihren Penis in die Hand (zwischen Daumen und zwei oder drei Finger) und streicheln damit ganz langsam und zärtlich die Klitoris, den Kitzler Ihrer Partnerin. Sehr sanft und sehr langsam. In einem festen Rhythmus, aber gaaaanz langsam. Sie werden merken, wie Ihre Partnerin dadurch zunehmend stärker erregt wird.

Irgendwann wird sie dann vielleicht sagen oder Sie spüren lassen: "Komm jetzt rein!" Aber auch, wenn Sie selbst das brennende Verlangen spüren, in die Scheide einzudringen: Sie tun es noch nicht, sondern streicheln sie mit Ihrem Penis im selben Rhythmus weiter, noch ein oder zwei Minuten länger. Und dann? Jetzt führen Sie tatsächlich den Penis ein, aber bitte: auf keinen Fall in voller Länge und ganz tief. Wenn Sie auf diese Weise eindringen, gibt es eine Art Schlag auf die Klitoris und die sexuelle Erregung wird stark und abrupt gebremst. Dringen Sie nur etwa 1-2 cm tief ein und ziehen Sie den Penis langsam wieder heraus. Und wieder hinein. Und behalten Sie diese Tiefe erst mal bei. Dann, nach ein bis zwei Minuten, steigern Sie die Tiefe: immer ein ganz klein bisschen tiefer. Auch bei 3-4 cm machen sie eine Reihe sehr langsamer Bewegungen hinein und wieder heraus. Dann wieder ein ganz klein wenig tiefer.....Sie werden erleben, wie Ihre Partnerin immer stärker und immer stärker erregt wird und schließlich einen sehr sehr tiefen Orgasmus hat, ohne dass sie ganz in Sie eingedrungen sind.

Und ich selbst, fragen Sie, wo bleibe ich? Nun, Frauen können bekanntlich mehrere Orgasmen hintereinander haben. Jetzt haben Sie freie Bahn! Ebenso wenig wie "Big Bang" sollte man übrigens diese hier beschriebene Technik immer und immer wieder als starres "Kochrezept" einsetzen. Aber das Streicheln der Klitoris ist (nach Meinung vieler Therapeutinnen und Sexualforscher) für viele Männer wirklich unerprobtes Neuland.

Miteinander sprechen

Rundu Staggers: Po-DrückenWoran liegt's, dass Männer immer noch davon ausgehen, es sei für beide gleich toll, wenn er in die Vagina hineinfährt und viele heftige Rein-Raus-Bewegungen macht? Sie lernen und erfahren nirgendwo, wie man es macht. Nicht bei den Eltern, nicht von Lehrern oder Mitschülern in der Schule und auch nicht im Internet, egal ob auf Porno- oder Aufklärungsseiten. Das ist der eine Punkt.

Der andere: Die meisten Paare (oder sehr viele) reden nicht miteinander über ihre sexuellen Wünsche und Vorlieben, über das, was sie anturnt und erregt, was sie als Vorspiel mögen und wodurch sie zum Orgasmus kommen. Man schämt sich, über solche scheinbar selbstverständlichen Dinge zu reden. Dabei sind die individuellen Vorlieben beim Sex mindestens so vielfältig und unterschiedlich wie die Hobbys und Freizeit-Interessen. Es gibt Frauen, bei denen die Brüste überhaupt nicht besonders empfänglich und sexuell erregbar sind, dafür ist vielleicht der Nacken oder der Po eine besonders starke "erogene Zone", reagiert also auf Reize und Streichelung besonders intensiv.

Am Anfang, wenn man frisch verliebt ist oder jemanden gerade eben kennengelernt hat und es nun auch zur Sache kommt, spielt das meist auch keine so große Rolle. Schließlich ist ja alles neu und aufregend. Später kann sich jedoch sehr schnell Langeweile, Abstumpfung und Überdruss als Gefühl breit machen, wenn man die tatsächlichen und wahren Bedürfnisse der Partnerin nie kennengelernt und die eigenen nie mitgeteilt hat. Viel wichtiger als die Lektüre von Sex-Ratgebern und Büchern mit unterschiedlichsten Techniken und Stellungen sind daher Fragen: Magst Du das? Was magst Du am liebsten beim Vorspiel? Und natürlich sollte man nicht nur den anderen erforschen, sondern auch eigene Wünsche äußern, freundlich und nicht befehlend, aber klar und deutlich und unmissverständlich.

Experimentieren

Rundu Staggers: LiebessitzAbsolut tödlich für jede sexuelle Beziehung ist ein 08-15-Schema, Sex, der immer nach demselben Strickmuster abläuft: Knutschen, Streicheln der Brust, Streicheln der Vagina, Penis rein, Bumsen, Höhepunkt, fertig. Sex braucht Abwechslung und spielerische Elemente. Die Chinesen hatten früher sogenannte "Kopfkissen-Bücher", die eben so hießen, weil man sie unter dem Kopfkissen aufbewahrte und in den Pausen des Liebesspiels darin blätterte. Dort waren unzählig viele verschiedene Stellungen und Techniken beschrieben und oft sehr kunstvoll illustriert.

Zugegeben: Manche der Stellungen, die dort oder auch im berühmten Kamasutra beschrieben sind, erinnern eher an Übungen im Turn- oder Ballett-Unterricht. Zum Beispiel die Stellung "Vereinigung der Eisvögel": Yin [die Frau] ergreift mit jeder Hand einen Fuß, dreht die Fußsohle nach oben und schüttelt die Goldenen Lilien. Yang [der Mann] hockt sich zwischen ihre flatternden Füße, umschlingt ihre Taille und spielt mit seinem Jadestengel auf den Saiten der Laute." Auch wenn viele indische und chinesische Stellungen eher artistisch klingen: Sie zeigen, dass Sex spielerisch und mit phantasievollen Experimenten betrieben wird, dass der schnelle Orgasmus nicht immer im Vordergrund steht. Falls Sie bislang nur die sogenannte "Missionars-Stellung" betrieben haben (Frau unten, auf dem Rücken liegend mit gespreizten Beinen, Mann darüber), schauen Sie sich doch einfach mal die 10 Grundstellungen an, die der holländische Frauen-Arzt Theodor Hendrik van de Velde in seinem Buch "Die vollkommene Ehe" beschrieben hat. Und probieren Sie aus, was Ihnen und Ihrer Partnerin Spaß macht und was nicht so sehr.

Natürlich können Sie auch die oben beschriebenen Streichel-Einheiten für die Klitoris jeweils ein wenig anders gestalten: Anstatt, dass die Frau unten liegt, probieren Sie es einmal aus, wenn Sie selbst auf dem Rücken liegen. Oder nehmen Sie Ihre Zunge anstatt des Penis. Oder befriedigen Sie sich gegenseitig und gleichzeitig mit Lippen und Zungen, in der sog. 69er-Stellung, auch "französisch" genannt. (Der Begriff "69" wird nachvollziehbar, wenn man sich die beiden Ziffern 6 und 9 als Mann und Frau vorstellt, die umgekehrt liegen.)

Massagen turnen an

Rundu Staggers: FreundeAbwechslung sollte nicht erst beim Geschlechtsverkehr selbst beginnen, sondern schon vorher. Haben Sie sich schon einmal massieren lassen oder Ihre Partnerin massiert? Kaufen Sie sich dazu eine Flasche Baby- oder Massage-Öl und ziehen Sie sich - beide - völlig aus. Massagen können unglaublich entspannend sein, irgendwann aber auch mächtig erregen und Lust auf mehr erzeugen. Welche Körperpartien sie nun am liebsten massieren oder massieren lassen, ob Rücken und Nacken, Brust oder Oberarme oder auch weiter unten, probieren Sie einfach aus. Reiben Sie die Körperstellen zunächst mit Öl ein. Falls Sie ungeübt sind und dies noch nie gemacht haben:

  • rubbeln Sie nicht und kneifen Sie auch nicht
  • sondern kneten Sie die Hautpartien
  • benutzen Sie beide Hände
  • kneten Sie mit ein wenig Druck, aber nicht zu stark
  • fragen Sie von Zeit zu Zeit: ob tiefer oder höher, mehr rechts oder mehr links, kräftiger oder zarter

Dies ist die Grundtechnik des Massierens, sie wirkt eher entspannend als erregend. Aber Sie können es natürlich auch etwas zärtlicher und erotischer machen, oder irgendwann vom Kneten zum Streicheln übergehen. Spreizen Sie dazu die Finger beider Hände auseinander. Führen Sie die Hände dann mit ganz leichtem Druck über den Körper der Partnerin. Fangen Sie vielleicht mit Händen, Unter- und Oberarm an, wandern Sie dann über Nacken, Hals und Brust. Dabei sollten Sie zunächst noch nicht die Brustwarzen direkt berühren, sondern leicht außen herum kreisen. Wandern Sie über den Bauch weiter nach unten zu den Hüften und Oberschenkeln. Ob Sie jetzt schon die Genitalien einbeziehen oder zunächst noch andere Körperbereiche wie Beine und Füße und den Rücken streicheln, müssen Sie selbst erfragen und ausprobieren. Wenn Sie das einige Male gemacht haben und die Vorlieben und Bedürfnisse des andern einigermaßen gut kennen, können Sie sich natürlich gleichzeitig und gegenseitig massieren.

Was wünschen sich Frauen ?

Was wünschen sich Frauen beim Geschlechtsverkehr am meisten?
Nach einer großen US-amerikanischen Befragung aus den 80er Jahren gaben (heterosexuelle) Frauen an, folgende Spielarten beim Sex am meisten zu mögen. (Für manche Männer mag dabei überraschend sein, dass bei den an erster und an zweiter Stelle genannten Aktivitäten das Wort "zärtlich" auftaucht.)

  • zärtlicher Cunnilingus (Reizung der Klitoris mit der Zunge) mit einem Mann
  • zärtliches Streicheln der Klitoris durch die Hand eines Mannes
  • normaler Geschlechtsverkehr in der "Oben-Lage" (Mann liegt auf dem Rücken)
  • Geschlechtsverkehr, bei dem man einige Male die Stellung wechselt
  • "69" - Cunnilingus und Fellatio zugleich
  • einen Mann am ganzen Körper streicheln und erregen
  • einen Mann am Penis mit der Hand masturbieren
  • von zwei Männern geküsst, gestreichelt und erregt zu werden, und am Schluss mit einem Mann normalen Geschlechtsverkehr zu haben
  • Masturbation (Selbstbefriedigung an der Klitoris)
  • Fellatio: den Penis des Mannes in den Mund nehmen

Was wünschen sich Männer ?

Was wünschen sich Männer beim Geschlechtsverkehr am meisten?
In derselben Untersuchung nannten heterosexuelle Männer folgende Lieblings-Techniken beim Sex.

  • Fellatio durch eine Frau bis zum Orgasmus
  • Geschlechtsverkehr mit einer Frau, mit gelegentlichem Wechsel der Stellung
  • Sex mit zwei Frauen und vielfältigen, unterschiedlichen Betätigungen
  • Die Brüste einer Frau mit Händen, Lippen und Zunge streicheln
  • Analverkehr mit einer Frau
  • 69 - Cunnilingus und Fellatio zugleich
  • Von einer Frau masturbiert werden
  • Cunnilingus
  • Masturbation

Mit der Hand

Sich gegenseitig mit der Hand zu befriedigen, ist keineswegs nur ein Ersatz für den Geschlechtsverkehr. Dies führt fast immer auch zum Orgasmus und es hat einige Vorteile: Derjenige, der den andern streichelt, ist selbst nicht so stark erregt und in die Sache verstrickt, so dass er sehr gut an den Reaktionen des andern merkt, was dieser mag, was ihn zur Ekstase bringt und was eher verzögert. Man lernt auf diese Weise auch ohne ausführliche Gespräche die Neigungen des andern kennen. Aber natürlich sind auch Kommentare erwünscht und hilfreich! Bei der Masturbation sind natürlich unendlich viele Techniken möglich. Was im einzelnen nun gemocht wird und was nicht, probieren Sie am besten selber aus.

Sie kann:

  • zwei Finger verwenden oder die ganze Hand oder beide Hände
  • am Anfang sehr zart und langsam oben an der Eichel reiben
  • später auch sehr viel schneller und kräftiger werden
  • oder den Penis (wie einen Kuchen-Teig) zwischen den Händen reiben
  • mit der zweiten Hand eventuell die Hoden zärtlich reiben oder auch drücken
  • oder auf die Stelle genau zwischen Anus (Po) und Penis drücken
  • zusätzlich die Brustwarzen streicheln (oder lecken)
  • später auch (nur wenn man es mag!!!) einen Finger in den Anus einführen

Für ihn:

  • ist es wichtig, dass er einen Rhythmus beibehält.
  • Da sich die erregbaren Zonen bei der Frau während des Sex ändern, ist es wichtig, dass sie "die Regie" behält. Wenn man es einmal "richtig gemacht" hat, muss das nicht heißen, dass die Frau es immer so will.
  • Lange Fingernägel können verletzen und gewaltig abturnen!
  • Dass nur die Klitoris gereizt werden soll, ist Unfug, natürlich gehören auch Schamlippen und Scheide selbst zu den erregbaren Zonen
  • Probieren Sie auch mal, ob sie den G-Punkt in der Vagina erspüren und durch Druck und Reizung beeinflussen können. Die G-Zone ist - wenn sie denn da ist - einige cm tief in der Scheide zu finden, mit den Fingerkuppen nach oben zeigend. Wenn Ihre Freundin etwas spürt, bildet sich durch Reizung dann eine etwa 1,5 x 2 cm große einförmige Zone heraus, deren Reizung bei vielen Frauen besonders intensive Orgasmen und eine Ejakulation bewirkt. Hier finden Sie bei Interesse noch mehr Infos zur G-Zone und einen "Lageplan".

Mit der Zunge

Viele Pärchen halten während des gesamten Geschlechtsverkehrs auch "Mundkontakt" aufrecht. Zunge und Mund spielen dabei eine zweite Form des Eindringens. Auch der Druck und die Geschwindigkeit, mit der man sich küsst, können die Empfindungen von Penis und Vagina zusätzlich verstärken. Küsse auf die Brüste der Frau sind für sie - meistens - sehr luststeigernd. Viele Frauen mögen dabei am Anfang eher kreiselnde Küsse auf den Warzen-Vorhof und erst im Stadium späterer Erregung eine direkte Reizung der Brustwarzen - aber auch dies ist von Frau zu Frau verschieden. Natürlich kann die Zunge auch direkt die Geschlechtsorgane (Penis und Hoden, Schamlippen und Klitoris) kennenlernen und erobern. Als Vorspiel ist auch eine "Entdeckungsreise" über den ganzen Körper des Partners sehr lohnend. Experimentieren Sie auch hierbei: Man kann mit der Zunge "ablecken", "kreiseln", "saugen", mit der Zungespitze leicht antippen, "schlecken"........

Kleine Helfer

Mickey Rourke nahm im Film "8 1/2 Wochen" unterschiedlichste Hilfsmittel zur Hand (darunter auch Eiswürfel), während Sean Connery als James Bond stets zu einem Nerz-Handschuh auf seinem Nachttisch griff, um Zärtlichkeiten auf Frauenkörpern auch richtig zur Geltung kommen zu lassen. Falls Sie gerade keinen Nerzhandschuh zur Verfügung haben: probieren Sie es einmal mit Federn oder einem anderen sehr sehr weichen Objekt (z.B. eine weiche Make-up-Bürste), das sie dafür zweckentfremden. Brüste, die Körperoberfläche, aber auch die Genitalien sind dafür sehr empfänglich. Allerdings kann diese Berührung auch als zu kitzelig empfunden werden. Scheuen Sie sich auch sonst nicht, Hilfsmittel einzusetzen, zum Beispiel einen Vibrator. Sie befriedigt sich damit selbst und Sie verteilen zusätzliche Liebeseinheiten durch Küsse auf Brüste und andere Körperzonen. 

Gleitmittel

Für eine Partner-Massage ist ein Baby- oder spezielles Massage-Öl wahrscheinlich am besten geeignet. Aber es hat auch Nachteile: Es bleibt auf der Hautoberfläche zurück und wird von der Zunge - wenn man küsst oder leckt - nicht als besonders angenehm empfunden. Das allerbeste Gleitmittel ist nach wie vor der menschliche Speichel. Er schmeckt am angenehmsten und vertrautesten und verfliegt nach einiger Zeit. Scheuen Sie sich nicht, auch Speichel im Mund ganz bewusst zu produzieren durch Ansaugen und entsprechende Zungen- und Gaumenbewegungen. Mit diesem Speichel können Sie dann eine wunderbar glitschige Oberfläche herstellen, falls Sie beide dies mögen. In der Vagina selbst und am oberen Scheideneingang ist dies meistens nicht nötig. Hier können Sie die körpereigene Gleitflüssigkeit jedoch mit der Zunge verteilen.

Schamhaare

Nicht nur das Intim-Piercing ist in. Falls Sie sich in letzter Zeit mal am Baggersee oder FKK-Strand getummelt haben, haben Sie sicher auch gemerkt: Die Intimrasur ist mächtig im Kommen, teils als "Vollglatze", teils auch als modische Frisur in Herzchen- oder Dreiecks-Form oder als Schnurrbart. Falls Sie sich zu diesem Schritt entschließen sollten, kalkulieren Sie aber gleich mit ein, dass es durch das Nachwachsen der Haare einige Tage später heftig bei Ihnen jucken und kratzen wird. Für viele Pärchen gehören die Schamhaare allerdings ohne wenn und aber mit zum Sex und durch Bürsten, Zwirbeln, Aufrollen, Zupfen oder andere Beschäftigungen kann bei manchen Frauen ganz schön die Post abgehen.

Verführungskünste

Jeder, egal ob Mann oder Frau, liebt es sexuell verführt zu werden. Verführung ist das Salz in der Suppe der Leidenschaft, zeigt sie doch (mehr als der Sex selbst), dass man begehrt und umworben wird, dass man/frau ein attraktiver Partner ist.

Verführung ist sicher nichts, was man nach Schema F machen kann, sondern sollte immer auch die persönlichen Vorlieben des andern miteinbeziehen, sollte eingehen auf die Neigungen, Vorlieben und kleinen "Macken" des Partners oder der Partnerin. Trotzdem gibt es einige Tricks, die in jeder Beziehung oder erotischen Affäre recht wirkungsvoll sind, zumindest zeigt dies die Erfahrung. Einige Anregungen:

  • Ziehen Sie sich, wenn der andere zu Besuch oder in die gemeinsame Wohnung kommt, so an (langes Hemd, Pyjama, Morgenrock, ....), dass Sie zwar nicht nackt sind, aber sehr schnell bemerkt wird: Er / sie ist "unten ohne", hat nichts drunter an.
  • Laden Sie ihn oder sie zu sich ein und schmücken Sie das Schlafzimmer oder Wohnzimmer (dort, wo es passieren soll) festlich-romantisch: Nur Kerzenlicht oder viele, viele Teelichter, allüberall auf dem Teppich verstreut Blütenblätter von Rosen oder Tulpen, im Hintergrund eine leise zärtliche Musik, .....
  • Falls Sie gemeinsam mal fernsehen, legen Sie ganz überraschend ein Video auf, natürlich eins mit heißen erotischen Szenen. Wenn Sie genau wissen, dass der andere nicht mit Widerwillen reagieren wird, kann es auch ein Porno sein
  • Lesen Sie ihm oder ihr im Bett oder auf dem Sofa aus einem Buch eine erotische oder heiße sexuelle Szene vor, erzählen Sie, dass Sie beim Lesen des Textes unheimlich erregt wurden.
  • Wenn er oder sie zu Besuch oder nach Hause kommt: Sagen Sie, Sie wollten den andern heute mal so richtig verwöhnen. Lassen Sie vorher ein Bad ein, stellen Sie Sekt (oder ein Lieblingsgetränk) ins Badezimmer, Kerzenlicht, leise Musik. Nach dem gemeinsamen Bad möchten Sie als Teil 2 des Verwöhnens den Partner am ganzen Körper (mit Baby- oder Massage-Öl) massieren. Und natürlich kann die Massage auch auf erotische Zonen ausgedehnt werden.

Komplimente

Komplimente sind der Nährboden der Erotik. Je intensiver ich spüre und erfahre, dass der andere mich auch sexuell begehrt und attraktiv findet, umso stärker bin ich auch bereit, dies zurückzugeben und umso mehr entwickelt sich auch Leidenschaft und Verlangen in einer Beziehung. Am Anfang, wenn man jemanden kennengelernt hat, passiert dies ganz automatisch: Man macht Komplimente und wirbt intensiv um den andern, mit Worten, aber auch mit kleinen Geschenke und Aufmerksamkeiten. Später lässt dies immer mehr nach.

Beleben Sie die Beziehung mit erotischen Komplimenten, Sie werden sehen, dass dies auch Auswirkungen auf Ihren Sex hat. Einige Anregungen, bei denen Sie allerdings berücksichtigen sollten: Es muss ehrlich sein, es darf nicht gekünstelt oder erfunden wirken!

  • Erzählen Sie, dass Sie sich an eine wunderschöne gemeinsame Situation von früher erinnert haben (damals beim Spazieren gehen, im Theater oder in der Kneipe, im Urlaub, zu Weihnachten, auf einer Fete.....). Malen Sie die Situation in allen Einzelheiten aus, erzählen Sie auch, wie glücklich (oder erregt, verliebt, ...) Sie sich gefühlt haben. Die gemeinsame Erinnerung kann auch die Gefühle von damals wieder auffrischen.
  • Malen Sie ein großes Plakat (oder gestalten Sie es auf Ihrem PC), hängen Sie es über dem Bett auf, oder dort, wo er / sie es ganz deutlich sieht: Schreiben Sie drauf, wie sehr Sie ihn oder sie lieben.
  • Erzählen Sie, dass Sie heute bei der Arbeit oder in der Schule, in der Uni an den andern gedacht haben, das Sie sich ihn / sie nackt vorgestellt haben und sexuell unheimlich erregt wurden. Beschreiben Sie Details, wie Sie in Gedanken die Brüste gestreichelt, sich leidenschaftlich geküsst haben ....
  • Loben Sie ihn oder sie für etwas, in das er/sie in der letzten Zeit sehr viel Zeit, Mühe und Anstrengung verausgabt hat. Zeigen Sie, dass Sie diese Leistung wirklich aufrichtig bewundern. Aber wählen Sie etwas aus, das dem andern wirklich wichtig ist, nicht gerade das Putzen oder den Abwasch.
  • Schicken Sie ihm / ihr, ganz ohne konkreten Anlass, einen Brief oder eine Karte im Briefumschlag. Schreiben Sie darin Ihre Gefühle auf, zeigen Sie ganz offen Ihre Liebe und Leidenschaft für den andern. Eine SMS ist heute banal und alltäglich, ein Brief etwas Besonderes.
  • Schreiben Sie viele kleine Zettel mit Komplimenten, mit kurzen Liebeserklärungen, mit Vorschlägen für gemeinsame Aktivitäten, die Sie beide sehr mögen. Verteilen Sie die Zettel in der Wohnung, wo der andere sie ganz unvermutet findet: in der Manteltasche, Handtasche, im Kühlschrank, auf dem Kopfkissen, im Buch, das gerade gelesen wird, im Kleiderschrank, ...



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